Die 10 häufigsten Fragen bezüglich Zahnimplantate:

1. Was ist Zahnimplantat?

Zahnimplantat ist eine aus Titan hergestellte künstliche Zahnwurzel, die vollständig in der Lage ist, die Wurzel der verlorenen Zahn zu ersetzen.Titan ist ein biokompatibler Stoff, deshalb wird dieser von dem menschlichen Organismus vollständig aufgenommen.Das ist beständig gegen jede Gewebereaktion, seine Verwendung führt zu einer Beschädigung des Organismus weder lokal noch im Immunsystem.

Warum kann ein Zahnimplantat notwendig werden?

Zähne kann man infolge von Entzündung, Trauma (Unfall), Karies oder Zahnbetterkrankung verlieren.Implantate bieten in fast jedem Fall eine entsprechende Alternative als Ersatz der fehlenden Zähne.Das Implantat wird direkt in den Kieferknochen implantiert und darauf kann Krone, Brücke oder sogar Zahnreihe befestigt werden.Die Zahnimnplantation hat sich in den letzten einigen Jahrzehnten rasant entwickelt und 97-99% der Implantationen sind von der Größenordnung her erfolgreich.Implantation ist für heute ein Routineeingriff geworden, der mit lokaler Anästhesie durchgeführt wird.Zahnimplantation bedeutet viel wenigere Belastung für den menschlichen Organismus als das Herausziehen eines Zahnes.

Vorteile der Implantation:

  • der/die fehlende(n) Zahn/Zähne kann/können ersetzt werden, ohne dass die begrenzenden, benachbarten unversehrten Zähne abgeschliffen werden sollten
  • mit einem Implantat kann ein fehlender Zahn ersetzt werden, die Implantate stellen jedoch bei kompletter Zahnlosigkeit perfekte Stabilität dank der darauf befestigten Zahnreihe oder Brücke sicher
  • mit Zahnimplantaten kann die Lebensqualität der vollständig zahnlosen, mit Zahnersatz lebenden Patienten zu einem großen Maß verbessert werden

Implantate verbessern die Stabilität der Zahnreihen ebenfalls zu einem großen MaßGegenüber vollständigen Zahnreihen hat die auf Implantat hergestellte Zahnreihe keinen Gaumenbereich, so bereiten Essen, Sprechen und Lachen keine Schwierigkeit mehr

Nachteile der Implantation:

  • Implantation ist relativ teuer im Vergleich mit traditionellem Zahnersatz
  • die Genesungszeit ist langsamer nach Implantation (4-24 Wochen)
  • wenn nicht ausreichend Knochen zur Verfügung steht, kann Knochenersatz notwendig sein
  • bei bestimmten, in erster Linie Immunschwächenzustand ergebenden Krankheiten kann Implantation nicht durchgeführt werden

Was ist der Verlauf der Zahnimplantation?

  1. Implantation soll in jedem Fall einer gründlichen Planung vorausgehen.Dazu ist der erste Schritt bei einer persönlichen Konsultation die Munduntersuchung sowie die Analyse der erstellten CT-Aufnahme.Aufgrund dessen kann Ihr KieferChirurg einen genauen Behandlungsplan erstellen.
  2. Die Zahnimplantation ist ein Routineeingriff, der mit lokaler Anästhesie erfolgt (bei Bedarf ist jedoch Wachssedierung/-Narkose möglich).Während der Operation wird das Implantat in den Kieferknochen implantiert, dann wird der Zahnfleisch über dem Implantat mit Nähten abgeschlossen.
  3. In 7-10 Tagen werden die Nähte entfernt.
  4. Nach dem Ablauf der Genesungszeit wird das Implantat befreit und der Abdruck erfolgt, aufgrund dessen der Zahntechniker den endgültigen Zahnersatz erstellen kann
  5.  Der endgültige Zahnersatz wird in einigen Tagen hergestellt und auf dem Implantat befestigt.
  6. Die halbjährlich fälligen Kontrolltermine sind äußerst wichtig, damit der Zustand der Implantate bzw. des umliegenden Knochens und Zahnfleisches sowie des Zahnersatzes geprüft werden kann.So können die eventuell auftretenden Probleme rechtzeitig behandelt werden.

3. Wie lohnt es sich, einen einzigen Zahn zu ersetzen?

Ein einziger fehlender Zahn kann mehrmals ersetzt werden.

Ersatz mit herausnehmbarer Zahnprothese

Die schnellste und günstigste Lösung ist der Ersatz mit herausnehmbarer Zahnprothese.Dafür sind nur einige Tage notwendig, der Zahnarzt nimmt einen Abdruck, dann erstellt der Zahntechniker den herausnehmbaren Zahnersatz.

Die Schnelle und Billigkeit sind von Vorteil, das Tragen verursacht jedoch ernsthafte Probleme für die Patienten.

Der Grund dafür ist, dass der Zahnersatz keine angemessene Stabilität hat und die benachbarten Zähne bzw. das Zahnbett können sich bei langfristigem Tragen beschädigen.

Ersatz durch Brücke

Der Ersatz eines einzigen Zahnes kann auch mit Zahnbrücke erfolgen.In diesem Fall werden die den Mangel begrenzenden Zähne als Tragpfeiler verwendet.

Die den Zahnmangel begrenzenden benachbarten Zähne werden abgeschliffen, weil die erstellte Brücke später auf diese Zähne aufgeklebt wird.Die Brücke verfestigt sich fix, ist nicht herausnehmbar, so stellt diese die Kaufunktion entsprechend zurück und der Patient hat kein Diskomfortgefühl.

Der Nachteil ist, dass die den Mangel begrenzenden Zähne für die Erstellung der Zahnbrücke abgeschliffen werden müssen.

Ersatz durch Zahnimplantat

Der Zahnmangel kann auch durch Implantat ersetzt werden.Bei Implantation wird eine sterile Titaniumkunstwurzel in den Knochen implantiert, worauf die Krone befestigt wird.

Der größte Vorteil ist, dass kein unversehrter Zahnstoff von den benachbarten Zähnen entfernt/abgeschliffen werden soll (s. Erstellung der Brücke), der fehlende Zahn kann mit Kunstwurzelimplantation ersetzt werden.In den meisten Fällen ist eine Wartezeit von einigen Monaten nach der Implantation erforderlich, bis das Implantat „verknöchert“, sich heilt.So bedarf der Mangelersatz mehr Zeit als bei einer Brücke.

4. Kommt das vor, dass der Organismus das Zahnimplantat nicht annimmt?

Es gibt allgemeine Krankheiten, neben welchen Implantation kontraindiziert ist oder nur mit der größten Sorgfalt durchgeführt werden kann.Solche sind unter anderem unbehandeltes Diabetes bzw. unterschiedliche, Immunschwächenzustand ergebende Erkrankungen (z.B. HIV, Leukämie).

Außerdem sind starkes Rauchen und schlechte Mundhygiene solche Faktoren, welche die Chance des Erfolgs der Implantation zu einem großen Maß reduzieren.Falls keiner obiger Faktoren oder deren Kombination besteht, ist Implantation heutzutage schon zu 97-99% erfolgreich.

5. Ist das Zahnimplantat oder Zahnbrücke die bessere Lösung für den Ersatz mehrerer Zähne?

Wie oben zu lesen ist, haben beide Lösungen ihre Vor- und Nachteile.Es ist wichtig zu bemerken, dass beide Lösungen mit entsprechender Professionalität langfristig gut funktionieren.

Ersatz durch Implantat

Der große Vorteil des Implantats ist, dass zum Ersatz des Zahnmangels kein eigener Zahnstoff entfernt werden soll, der Zahnmangel kann durch eine auf das Implantat hergestellte Krone wiederhergestellt werden.Das gewährleistet ein ästhetisch perfektes Ergebnis, von einer richtig hergestellten Implantatkrone darf noch das fachkundige Auge nicht sagen, dass es kein eigener Zahn ist.

Die Implantation kann nur in dem Fall ausgeführt werden, wenn dazu ausreichend Knochen zur Verfügung steht.Dank der heutigen modernen Knochenersatzeingriffe gibt es kaum Situationen, wo kein ausreichender Knochen für die Implantation „gebaut“ werden könnte.

Der Nachteil der Zahnimplantation ist, dass es relativ teurer ist als der traditionelle Brückenersatz, besonders in dem Fall, wenn Knochenersatz ebenfalls notwendig ist.Bei Knochenersatz ist die Genesungszeit ebenfalls länger.

Ersatz durch Brücke

Der Ersatz des Zahnmangels kann auch mit Zahnbrücke erfolgen.Der Vorteil gegenüber der Implantation ist, dass es viel schneller und günstiger ist als die Implantation.Mit Brückenersatz kann ein perfektes ästhetisches und funktionelles Ergebnis erzielt werden, besonders unter Verwendung der heutigen modernen, mit 3D CAD/CAM-Verfahren hergestellten metallfreien Kronen.

Der Nachteil des Brückenersatzes ist, dass der eigene Zahnstoff für die Erstellung der Brücke entfernt werden soll.Bei entsprechender Mundhygiene gewährleistet eine angemessen erstellte Zahnbrücke jahre-, jahrzehntelang die perfekte Lösung für den Ersatz des Zahnmangels.

6. Wann ist Knochenersatz vor Implantation notwendig?

Für die Planung des Implantationseingriffs ist jeweils eine 3D-CT-Aufnahme notwendig.Aufgrund der CT-Aufnahme kann unser Kieferchirurg das Knochenangebot im Bereich des Zahnmangels bewerten.In dem Fall, wenn die Höhe oder Breite des Knochens für die Implantation nicht ausreichend ist, ist ein Knochenersatzeingriff notwendig.

Die ungenügende Knochenmenge kann zahlreiche Gründe haben:

Knochenabbau nach Herausziehen des ZahnesZahnbetterkrankung/ParodonthitisTrauma/UnfallEntzündungsvorgängegenetisch nicht ausreichendes KnochenangebotAbhängig von dem Charakter des Knochenmangels stehen zahlreiche Knochenersatztechniken zur Verfügung.

Die Skala der Knochenersatzstoffe ist breit, für Knochenersatz können der eigene, aus einem anderen Bereich herausgenommene Knochen des Patienten, synthetische Stoffe bzw. Knochenersatzstoffe von tierischem oder menschlichem Ursprung eingesetzt werden.

7. Wie erfolgt Knochenersatz vor der Implantation (oder gleichzeitig damit)?

Abhängig von der bestimmten Situation kann der Knochenersatz gleichzeitig mit der Implantation oder vor der Implantation während eines gesonderten Eingriffs ausgeführt werden.Knochenersatz ist notwendig, wenn nicht ausreichende Knochenmenge für das Zahnimplantat zur Verfügung steht.Implantation soll in jedem Fall einer gründlichen Planung vorausgehen.

Dazu ist eine 3D-CT-Aufnahme notwendig, aufgrund welcher das Knochenangebot deutlich analysiert werden kann.Aufgrund der Aufnahme kann unser Kieferchirurg feststellen, ob ausreichende Knochenmenge für die Zahnimplantation zur Verfügung steht oder ein zusätzlicher Knochenersatzeingriff durchgeführt werden soll.

Knochenersatz durch Sinuslift/Kieferhöhlenerhöhung

Die Kieferhöhle befindet sich im oberen Kieferknochen, über dem Kleinmolar- und Molarzahn.Nach dem Verlieren der Zähne beginnt der Knochen zu atrophieren und die Kieferhöhle „erhöht sich“ in Richtung der Mundhöhle.Bei dem Sinuslift wird die untere knochige Wand der Kieferhöhle „erhöht“, wodurch diese für die Implantation geeignet wird.

Man unterscheidet geschlossene und geöffnete Sinuslifte:

Geöffneter Sinuslift:

Bei dem geöffneten Sinuslift wird entlang der Seitenwand der Kieferhöhle ein Lappen gebildet, auf der die Seitenwand der Kieferhöhle bildenden Knochenplatte öffnen wir ein Fenster, und durch dieses Fenster wird die Kieferhöhle deckende Membrane von dem Grund abgehoben.Unter die von dem Grund der Kieferhöhle abgehobene Sinusmembrane wird Knochenersatzstoff gesetzt.

Dieser Knochenersatzstoff kann die Mischung synthetisches, zentrifugiertes und sterilisiertes menschliches Knochens und Blutes oder der eigene Knochen des Patienten sein, abhängig von der Situation.Das während des Eingriffs entstandene Fenster wird mit einer besonderen Membrane abgeschlossen und der Lappen wird mit Nähnten verbunden.

Wochen nach dem Sinuslift/Kieferhöhlenerhöhung werden die Nähte entfernt. Die Genesungszeit nach dem Sinuslift beträgt ca. 6 Monate.

Gleichzeitig mit der Kieferhöhlenerhöhung (Sinuslift) kann das Implantat in bestimmten Fällen eingesetzt werden.Die Voraussetzung ist, dass es ausreichende eigene Knochenmenge gibt, die entsprechende Stabilität für das Implantat sicherstellt.Wenn die als Grund der Kieferhöhle dienende knochige Wand nicht ausreichend stark ist, kann das Implantat gleichzeitig mit der Kieferhöhlenerhöhung nicht implantiert werden.

In diesem Fall erfolgen der Sinuslift/Kieferhöhlenerhöhung und die Implantation in zwei getrennten Schritten.

Geschlossener Sinuslift:

Bei geschlossenem Sinuslift erfolgt die Erhöhung der Membrane der Kieferhöhle nicht von der Seite, durch die Seitenwand der Kieferhöhle.

VideosIn diesem Fall bilden wir aus dem winzigen Schnitt am Kieferknochengrat einen Lappen, dann erstellen wir auf der den Grund der Kieferhöhle bildenden knochigen Basis ein Nest für das Implantat.Durch dieses Nest wird die Schleimhaut der Kieferhöhle hochgehoben und nach dem Einsetzen des Knochenersatzes (oder ohne) erfolgt die Implantation.

Obwohl der geschlossene Sinuslift weniger verbreitet ist und ein anstrengender Eingriff für den Organismus ist als geöffneter Sinuslift, kann man mit dessen Hilfe nur eine 2-3 mm Knochenhöhe erzielen.Aus diesem Grund ist die Anzahl der Situationen stark eingeschränkt, wenn geschlossener Sinuslift angewendet werden kann.

Nach der Kieferhöhlenerhöhung/Sinuslift kann das Gesicht für einige Tage anschwellen, in seltenen Fällen kann 1-2 Tage lang auch Nasenblutung auftreten.

Nieser und Schneuzen müssen möglicherweise einige Tage lang vermieden werden.

8. Kann das Zahnimplantat gleich nach dem Herausziehen des Zahnes eingesetzt werden?

In bestimmten Fällen kann die Implantation gleichzeitig mit dem Herausziehen des Zahnes durchgeführt werden, sogar, im Idealfall kann die Krone auf das Implantat aufgesetzt werden.

Die sofortige Implantation bedarf jedoch sorgfältiger Planung, das kann nur zu einem relativ niedrigen Prozentsatz der Implantationsfälle mit Sicherheit ausgeführt werden.

Das kann in erster Linie bei der Entfernung der Einwurzelzähne (so zumeist der Vorderzähne) als Option auftreten, falls die Umgebung der Zahnwurzel entzündungsfrei ist bzw. entsprechende Knochenmenge zur Verfügung steht.

Das Ziel ist jeweils die Minimierung der Anzahl der Eingriffe bzw. der Genesungszeit.So wird das Implantat in jedem zulässigen Fall gleichzeitig mit dem Herausziehen des Zahnes eingesetzt.

9. Welches Zahnimplantat soll gewählt werden?

Auf dem Markt sind zahlreiche Zahnimplantatshersteller anwesend, so ist die Wahl nicht einfach.Generell kann ausgesagt werden, dass es sich lohnt, das Produkt eines Herstellers zu wählen, der schon seit langer Zeit in der Zahnmedizin anwesend ist, so verfügt er über langfristige Erfahrungen mit seinen Implantaten.

Es gibt kein ausschließlich eine Sorte gutes oder schlechtes Implantats, mehrere Implantate der Premiumqualität sind verfügbar.Es ist empfehlenswert, dass bei der Auswahl des Implantats nicht der Preis das entscheidende Faktor ist, aber trotzdem kann man günstig hochwertiges Zahnimplantat kaufen.

Unsere Ärzte empfehlen bei wenigem verfügbarem Geld das Alpha Bio Implantat.

Falls Sie Ihren Zahn mit dem Implantat der besten Qualität ersetzen möchten, empfehlen wir unbedingt das Straumann Implantat.

Einige praktische Ratschläge, wenn Sie Implantation überlegen:

  • Sie sollen eine Ordination wählen, wo entsprechend qualifizierte, erfahrene Fachleute die Implantation und die Erstellung des auf das Implantat zu befestigenden Zahnersatzes durchführen. 
  • Sie sollen ein Implantat wählen, dessen Hersteller über langfristige Erfahrungen verfügt und international anerkannt und akzeptiert ist.
  • Implantation soll in jedem Fall einer gründlichen Planung vorausgehen.
  • Der Bestandteil davon ist die CT-Aufnahme, ohne die die Knochenmenge nicht mit Sicherheit diagnostiziert werden kann.
  • Die Befestigung der Krone zum Implantat soll möglicherweise mit Schrauben erfolgen.
  • Das bedeutet zwar höhere Kosten, aber es kann nicht vorkommen, dass unter dem Zahnfleisch Klebezement um das Implantat verbleibt.Die Schraubenbefestigung der Implantatkrone hat noch den Vorteil, dass die Krone bei Beschädigung entfernt, repariert und erneut befestigt werden kann.

 

 

10. Was kostet ein Zahnimplantat?

Art der zahnärztlichen Behandlung Schriftliche Garantie Unsere Preise Unsere Preise Durchschnittpreis in der Schweiz* So viel Geld können Sie sparen Sparen im Prozentzahl
Total Brücke auf 6 Implantate dreijährige Garantie CHF 8900 CHF 8900 CHF 19500-23000 CHF 14100 61%
Stegprothese auf 4 Implantate dreijährige Garantie CHF 5700 CHF 5700 CHF 12000-15000 CHF 9300 62%

Straumann Implantat+Krone

lebenslange Garantie* CHF 1950 CHF 1950 CHF 3800-4200 CHF 2250/Implantat 54%

Alpha Bio Implantat+Krone

lebenslange Garantie* CHF 1198 CHF 1198 CHF 2500-2700 CHF 1500/Implantat 56%
Einzelkrone / Brückenglied Vollkeramik (Zirkon) dreijährige Garantie CHF 429 CHF 429 CHF 1500-1900 CHF 1470/Krone 77%

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